Brandenburg-Tag auf der Hannover Messe

Woidke und Gerber auf Messerundgang


Hannover, 26. April 2016. Der Brandenburg-Tag auf der Hannover Messe stand heute im Zeichen von Kontakten mit Unternehmensvertretern aus dem Partnerland USA und den neuen Trends zur Digitalisierung der Wirtschaft. Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Albrecht Gerber besuchten zusammen den US-amerikanischen Gemeinschaftsstand „Industrial Supply“.

Woidke zeigte sich erfreut über das große Interesse US-amerikanischer Geschäftsleute am Wirtschaftsstandort Brandenburg. „Unser Land ist für Investoren eine gute Adresse. Das wissen die, die sich bei uns schon engagieren, am besten. Und ich hoffe, dass sich noch mehr US-Unternehmen von den Vorzügen unseres Landes als lohnender Investitionsstandort überzeugen. Dazu bietet die Hannover Messe mit dem Partnerland USA in diesem Jahr hervorragende Gelegenheit.“

Gerber betonte zum Auftakt seines Messerundgangs: „Brandenburg ist ein Industrieland und will es auch bleiben. Industrie ist der Motor für Fortschritt, Wertschöpfung und Wohlstand. Wichtig ist, dass sich gerade unsere kleinen und mittleren Unternehmen der Digitalisierung in der Industrie stellen, damit sie sich auch künftig erfolgreich im Wettbewerb behaupten können. Die Landesregierung unterstützt sie dabei. Denn wir wollen, dass alle Unternehmen – vom Anfang bis zum Ende der Wertschöpfungskette – von der Digitalisierung profitieren können.“ Ein zentrales Ziel der Brandenburger Wirtschaftspolitik der kommenden Jahre sei es, bei der Bestandsentwicklung bestehender Unternehmen zu helfen und ihnen Wachstum zu ermöglichen.

Gerber besuchte neben den Ständen einzelner Unternehmen die Gemeinschaftsstände „Industrie Automation“, „Forschung“ und „Zuliefermarkt“ der Hauptstadtregion. Am Gemeinschaftsstand „Industrie Automation“ unterzeichneten Vertreter der brandenburgischen Industrie- und Handelskammern im Beisein von Minister Gerber einen „Letter of Intent“ zur Zusammenarbeit mit dem Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg (IMI). Das IMI ist im vergangenen Jahr als Anlauf- und Beratungsstelle für kleine und mittelständische Unternehmen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) installiert worden, die sich den Herausforderungen der Vernetzung von Produktion und Informationstechnologien stellen wollen.

„Während die Digitalisierung der Produktion für große Unternehmen längst eine Selbstverständlichkeit ist, können kleine und mittlere Betriebe diese Umwandlung aus eigener Kraft oft nicht bewältigen. Nahezu 95 Prozent unserer Firmen im Verarbeitenden Gewerbe sind aber kleine und mittlere Unternehmen. Im Innovationszentrum erhalten sie Rat und Unterstützung von Experten aus Wissenschaft und Forschung“, sagte Minister Gerber.