Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)

Gemeinsam zu einer klimafreundlichen Wirtschaftspolitik

Partner des EU-finanzierten Projekts „Smart Edge“ treffen sich in Potsdam

Andre Goebel Geschäftsführer Digitalagentur

Potsdam, 21. September 2019. Die Partner des Projekts „Smart Edge“ aus sieben europäischen Ländern treffen sich kommende Woche in Potsdam. Gemeinsam mit Brandenburger Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung wollen sie über das Thema „Wirtschaftsförderung auf Basis erneuerbarer Energien in Randstädten“ beraten und sich Energieprojekte in der Region anschauen. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach wird die Tagung am Montag, 23. September, um 18 Uhr gemeinsam mit dem Baubeigeordneten der Stadt Potsdam, Bernd Rubelt, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam eröffnen.

Seit 2018 ist das brandenburgische Wirtschaftsministerium Partner in dem EU-finanzierten Projekt Sustainable Metropolitan Areas and the Role of The Edge City, kurz „Smart Edge“. Zusammen mit den Projektpartnern aus Norwegen, Schweden, Italien, Polen, Rumänien und Spanien sollen Strategien zur Senkung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen in Randgebieten von Großstädten erarbeitet werden. Im Fokus stehen dabei die nachhaltige Mobilität, emissionsarme und energieeffiziente Gebäude, innovative Städteplanung, die lokale Erzeugung erneuerbarer Energien und eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Nach Zusammenkünften in Oslo und Bukarest ist das dreitätige Treffen in Potsdam die dritte Tagung des Projekts.

„Projekte wie ,Smart Edge‘ unterstützen unser Ziel einer umsichtigen Strukturentwicklung in Brandenburg“, sagte Steinbach. Es sei wichtig, dass sich europäische Randstädte in Metropolregionen vernetzen. „Die Partner tauschen sich nicht  nur zu regionalen Modellprojekten und Instrumenten der städtischen Entwicklung aus. Im Rahmen des Projekts werden auch konkrete Maßnahmen erarbeitet – beispielsweise zu praktischen Möglichkeiten, die CO2-Emissionen zu senken. Ich bin überzeugt, dass uns die Ergebnisse des bis Ende 2022 laufenden Projekts bei der Ausgestaltung einer klimafreundlichen Wirtschaftspolitik helfen werden“, betonte der Minister.