Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)

„Potsdam und Europa“ setzt Zeichen für respektvolles Miteinander

Landesregierung hat Produktion des Films mit 50.000 Euro unterstützt

Potsdam, 12. Mai 2019. „Produzent Joachim von Vietinghoff und Regisseur Jens Arndt haben mit ihrem Film ‚Potsdam in Europa‘ ein Zeichen für kulturelle Verständigung und für ein respektvolles Miteinander gesetzt. Das ist wichtig in einer Zeit, in der Rechtspopulisten europaweit auf dem Vormarsch sind und unsere Demokratie in Gefahr ist. Die Landesregierung hat daher die Produktion des Filmes sehr gerne unterstützt.“ Das erklärte Hendrik Fischer, Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschaftsministerium, heute bei der Preview des Dokumentarfilmes „Potsdam und Europa – Eine Entdeckungstour“ im Thalia-Kino in Potsdam.

Der von der gemeinnützigen Unternehmensgesellschaft Kunstprojekte Berlin-Brandenburg produzierte Dokumentarfilm befasst sich mit dem europäischen Kulturerbe am Beispiel Potsdams. Beleuchtet werden die vergangenen 350 Jahre der Stadt – von der Einwanderungspolitik der Hohenzollern im 17. Jahrhundert über die Anwerbung von Handwerkern und Gelehrten im 18. Jahrhundert und die Einflüsse Italiens, Englands und der Schweiz auf die Architektur im 19. Jahrhundert bis hin zu Zweitem Weltkrieg, Kaltem Krieg und Wiederaufbau. Als Protagonisten mitgewirkt haben in dem Film sechs junge Leute aus den Niederlanden, Italien, Russland, Großbritannien, Tschechien und der Schweiz, die derzeit an der Universität Potsdam studieren. Sie berichten in Interviews, was Europa für sie persönlich bedeutet und welche Hoffnungen sie mit einem starken Europa verbinden.

Die Landesregierung hat die Produktion des Filmes – den der Rundfunk Berlin-Brandenburg am 14. Mai um 21 Uhr ausstrahlt – mit 50.000 Euro aus Lottomitteln unterstützt. 20.000 Euro davon stellte das Wirtschaftsministerium zur Verfügung, weitere jeweils 15.000 Euro kamen vom Europaministerium und der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung. Auch die Landeshauptstadt Potsdam hat die Filmproduktion gefördert. Mit Blick auf die anstehende Wahl zum Europäischen Parlament betonte Staatssekretär Fischer, dass der Film „Potsdam und Europa“ den Wert des gemeinsamen europäischen Erbes aufzeige und damit den europäischen Gedanken mit Leben fülle. „Der Film trägt dazu bei, die Akzeptanz für Europa zu stärken“, erklärte Fischer.