Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)

Lottomittel für Jugendfeuerwehren im Milower Land

Wirtschaftsministerium unterstützt Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großwudicke mit rund 10.400 Euro

Milower Land, 21. Dezember 2018. Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großwudicke mit Lottomitteln in Höhe von mehr als 10.400 Euro. Das Geld ist bestimmt für die Ausstattung der Jugendfeuerwehren im Milower Land mit Materialien für die Brandschutzerziehung. Dazu zählen unter anderem ein Wettkampfkoffer, eine Wettkampfbahn sowie Schläuche und Verteiler. Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Hendrik Fischer hat den Zuwendungsbescheid heute im Rahmen der Weihnachtsfeier des Fördervereins an dessen Vorsitzenden Lothar Arnstedt übergeben.

Die Gemeinde Milower Land ist eine Flächengemeinde mit zehn Ortsteilen im Landkreis Havelland. Derzeit gibt es dort vier Jugendfeuerwehren und eine Brandschutz-Arbeitsgemeinschaft in der Grundschule in Milow. Diese wurden gegründet, um der Überalterung bei der Freiwilligen Feuerwehr in einigen Ortsteilen entgegenzuwirken und neue „Retter von morgen“ für den Brandschutz zu gewinnen. Aufgrund des guten Zulaufs in den vergangenen zwei Jahren sind die Jugendwehren personell nun so gut aufgestellt, dass sie traditionellen Feuerwehrsport trainieren und auch gemeinde- und landkreisübergreifend an Wettkämpfen teilnehmen können. „Beim Training und bei Wettkämpfen werden Kinder und Jugendliche spielerisch mit dem Brandschutz vertraut gemacht. Eine gute Wettkampfausstattung ist dabei wichtig, um ihnen das notwendige Wissen für ihre Aufgabe vermitteln zu können“, sagte Staatssekretär Fischer.

Die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Milower Land seien mit ihrem Engagement Vorbild für andere Jugendfeuerwehren, so Fischer weiter. „Indem sie mit gutem Beispiel vorangehen, begeistern sie auch junge Leute in benachbarten Gemeinden für ein Mitwirken bei der Feuerwehr“, sagte der Staatssekretär. Darüber hinaus trage die ehrenamtliche Tätigkeit dazu bei, „dass sich Jugendliche mit ihrem Heimatort identifizieren und Verantwortung in ihrer Gemeinde und für ihre Gemeinde übernehmen“.