Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)

 

Illustration: MWE

Förderung im Energiebereich

Ein wesentliches Thema der brandenburgischen Energiestrategie 2030 ist es, die Energieeffizienz zu steigern. Viel wurde in diesem Bereich durch gezielte Förderung bereits erreicht. Das aktuell größte Programm, das Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Brandenburg unterstützt, ist RENplus 2014-2020.

Die Richtlinie soll brandenburgische Unternehmen motivieren, das Thema Energieeffizienz noch stärker in den Blick zu nehmen und Prozesse entsprechend zu optimieren. Dafür hat das Ministerium für Wirtschaft und Energie das RENplus-Budget von der vergangenen Förderperiode (2007-2013) von 25 Millionen auf 115 Millionen Euro erhöht. Umgesetzt wird das Programm von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

SmartEdge: Randstädte als Forschungslabore

SmartEdge ist ein INTERREG-Projekt, das kleinere Städte in Ballungsgebieten auf ihr Potenzial untersucht, Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Als ein integraler Bestandteil des bestehenden Stadtgefüges können Randstädte Labore für intelligente, grüne, ökonomische Lösungen sein und somit eine entscheidende Rolle in der kohlenstoffarmen Wirtschaft spielen.

In dem SmartEdge-Projekt werden acht europäische Partner ihre Erfahrungen und bewährte Verfahren austauschen. Innovative Instrumente für die Stadtplanung sollen das Lernen hierbei erleichtern. Die teilnehmenden Städte sind Akershus, Barcelona, Brandenburg, Ilfov, Krakau, Mailand und Stockholm sowie das rumänische Ministerium für Umwelt.
Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Verbesserung der CO2-armen Wirtschaftspolitik in Randstädten und ihren Metropolregionen. Die folgenden vier Dimensionen zählen dazu:
1) Regierungsverantwortung der Hauptstädte und die Rolle von Randstädten in kohlenstoffarmen Metropolen
2) Wirtschaftliche Entwicklung basierend auf erneuerbaren Energien in Randstädten
3) Erneuerbare Energien und Energiesysteme in Gebäuden
4) Erneuerbare Energien und Energiesysteme beim Transport.
Das Projekt ist in zwei Phasen eingeteilt und läuft insgesamt neun Semester. Der Besuch der Projektpartner in Brandenburg ist für das dritte Semester geplant. Im Rahmen des Treffens sollen geeignete Projektstandorte in Brandenburg vorgestellt und besucht werden.
Neben den insgesamt acht Projektpartnern können ausgewählte Interessenvertreter aus jedem Land das INTERREG-Europe-Projekt begleiten und sich an den Partnertreffen beteiligen.
INTERREG steht für "europäische territoriale Zusammenarbeit" und ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Seit mehr als 20 Jahren fördert INTERREG die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Städten und Regionen. Schwerpunkt der Arbeit sind Projekte, die das tägliche Leben betreffen, beispielsweise auch der Klimaschutz.
Das Auftakttreffen des SmartEdge-Projekts findet vom 17. bis 19. September 2018 in Oslo statt. Von den Interessenvertretern können insgesamt zwei Personen teilnehmen.

Tabelle Phasen des SmartEdge Projekts