Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)

Netzwerkkabel

Bildquelle: Michael Schwarzenberger, Pixabay

Brandenburg treibt den Breitbandausbau voran

Die flächendeckende Verfügbarkeit von leistungsfähigen Internetanschlüssen ist ein wichtiger Standortfaktor. Die Versorgung mit einem modernen Breitbandzugang ist unerlässlich, um die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Wirtschaft zu erhalten und zu stärken. Schnelles Internet ist aber auch ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Wahl eines Wohnsitzes geht und darum, die Daseinsfürsorge zu sichern und zu verbessern.

Bereits heute sind mehr als 67 Prozent der märkischen Haushalte mit einem Netzzugang versorgt, der eine Datenübertragung von mehr als 50 Mbit/s ermöglicht. Mit diesem Ausbaugrad bleibt das Land mit Abstand führend unter den ostdeutschen Ländern. Darüber hinaus belegt es bei der ländlichen Versorgung (Gemeinden mit einer Bevölkerung < 100 Einwohner/km²) über alle Technologien mit > 30 Mbit/s Rang 4 aller bundesdeutschen Flächenländer; bei > 50 Mbit/s Rang 7. Diesen großen Erfolg hat das Land aus eigener Kraft erreicht – mit seinem Landesförderprogramm „Brandenburg Glasfaser 2020“.

EFRE Logo

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie unterstützte den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in fünf Planungsregionen mit 57 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und schob damit Investitionen von insgesamt 100 Millionen Euro an. Mit dem 2015 weitestgehend abgeschlossenen Glasfaser-Programm hat sich die Versorgungssituation für mehr als die Hälfte der brandenburgischen Haushalte erheblich verbessert.

Infografik aktueller Stand Breitbandausbau Brandenburg

Grafik: Breitbandausbau in Brandenburg, bisherige Ergebnisse. Für eine größere Darstellung als PDF bitte auf das Bild klicken.

Region Spreewald zieht nach

Der Spreewald konnte seinerzeit aus naturschutzrechtlichen Gründen und aufgrund seiner geologischen Besonderheiten nicht berücksichtigt werden. Dadurch waren umfangreiche Genehmigungen notwendig, die bis zum Ende des Förderzeitraumes nicht eingeholt werden konnten. Doch die Landesregierung hat Wort gehalten: Jetzt wird auch die Spreewald-Region - in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße - mit schnellem Internet versorgt. Unterstützt durch Landesmittel in Höhe von 8,3 Millionen Euro. Dabei handelt es sich um Mittel aus den Versteigerungserlösen der „Digitalen Dividende“, die Brandenburg zugeteilt wurden. Im europaweiten Vergabeverfahren setzte sich die Telekom durch, die in einer ersten Tranche nun 42 sogenannte Multifunktionsgehäuse - kurz: MFG - mit der modernen Technik ausstattet. Insgesamt sind drei Bauabschnitte geplant. Das gesamte Projekt soll bis Herbst 2019 abgeschlossen sein. Dann werden etwa 11.800 Haushalte in der Region über eine breitbandige Internetverbindung von bis zu 100 Mbit/s im Download und bis 40 Mbit/s im Upload verfügen.

Förderanteile des Landes und des Bundes

Trotz des bereits erreichten guten Versorgungsgrades bleibt der Breitbandausbau ein Schwerpunkt der Arbeit des Ministeriums für Wirtschaft und Energie. Weitere Verbesserungen sind nach der Umsetzung des Bundesprogramms zum Breitbandausbau zu erwarten, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgelegt wurde. Das Bundesprogramm fördert Gebiete, die bislang mit weniger als 30 Mbit/s versorgt sind. Alle 14 brandenburgischen Landkreise und die kreisfreien Städte Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel haben sich beteiligt.

Insgesamt steuert Brandenburg gegenwärtig rund 177 Millionen Euro als Kofinanzierung zum Förderprogramm des Bundes bei. Der Bund selbst beteiligt sich mit 272 Millionen Euro, die Landkreise und kreisfreien Städte leisten einen Eigenanteil von knapp 31 Millionen Euro.

Infografik Förderanteile Breitbandausbau Brandenburg PDF

Grafik: Förderanteile Land und Bund für den Breitbandausbau in Brandenburg. Für eine größere Darstellung als PDF bitte auf das Bild klicken.

So werden in den kommenden Jahren insgesamt 480 Millionen Euro in den Breitbandausbau in Brandenburg investiert. 

Mit Bildung der jetzigen Bundesregierung sind erste Schritte realisiert worden, das im neuen Koalitionsvertrag festgesetzte Ziel des flächendeckenden Gigabitausbaus bis 2025 umzusetzen: Am 3. Juli 2018 hat der Bund die überarbeitete Richtlinie zum Breitbandausbau veröffentlicht. Das „Upgrade“ beziehungsweise der „Relaunch“ ermöglicht künftig im Wesentlichen eine Anhebung des Förderziels. Dies umfasst eine Erhöhung von 50 Mbit/s auf ein Gigabit/s symmetrisch am Haus sowie den Ausbau von verfügbaren Bandbreiten von mindestens ein Gigabit/s symmetrisch für jedes Unternehmen in Gewerbegebieten.

Richter, Klaus


Förderichtlinie zur Breitbandversorgung ländlicher Räume


Telefon: 0331-8667662


Telefax: 0331-275487662




Heilmann, Hartmut


Förderung der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur


Telefon: 0331-8661554


Telefax: 0331-8661591




Pustal, Wolfgang


Clearingsstelle; Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg


Telefon: 0331-8661517


Telefax: 0331-8661591




Liga, Enrico


Breitbandförderung aus Mitteln des Konjunkturpakets II


Telefon: 0331-8662922


Telefax: 0331-8662929




Jankowsky, Jens


Referent für Technologie und Innovation IHK Ostbrandenburg


Telefon: 0335-56211302


Telefax: 0335-56211390




Albrecht, Marco


Referent für Technologie und Innovation IHK Potsdam


Telefon: 0331-2786287


Telefax: 0331-2842985




Probst, Lothar


IHK Cottbus / Referent IuK / Neue Medien


Telefon: 0355-3651550


Telefax: 0355-365261550




Klohs, Henrik


HWK Frankfurt (Oder) / Projektleiter KEGO


Telefon: 0335-5619122


Telefax: 0335-5619179




Baumann-Wilke, Maria, Dr.


Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT), HWK Potsdam


Telefon: 033207-34-205


Telefax: 033207-34-333




Rattke, Andreas


Handwerkskammer Cottbus


Telefon: 0355-59015-16


Telefax: 0355-7835310


Schubert, Rainer


Spree-Neiße


Telefon: 03562-6924112


Telefax: 03562-6924122




Cronauge, Jörg


Oberspreewald-Lausitz


Telefon: 03541-8705123


Telefax: 03541-8705124




Fahner, Christian


Ostprignitz-Ruppin


Telefon: 03391-446448


Telefax: 03391-446449




Schirrgott, Peter


Cottbus


Telefon: 0355-6122822


Telefax: 0355-612132822




Jähnigen, Andreas


Prignitz


Telefon: 03876-713741


Telefax: 03876-713659




Janssen, Gerhard


Dahme-Spreewald


Telefon: 03375-523820


Telefax: 03375-523844




Quast, Mario


Frankfurt (Oder)


Telefon: 0335-5521501


Telefax: 0335-5521599




Claudia Flick


Oberhavel


Telefon: 03301-601204


Telefax: 03301-601200




Penquitt, Marcel


Teltow-Fläming


Telefon: 03371-6081350


Telefax: 03371-6089010




Gericke, Karsten


Potsdam-Mittelmark


Telefon: 033841-91226


Telefax: 033841-91325




Schenke, Thomas


Potsdam


Telefon: 0331-3892765


Telefax: 0331-3892715




Schneller, Matthias


Elbe-Elster


Telefon: 0353546-1213

Telefax: 0353546-9111




Dipl.-Ök., Dipl.-Ing. (FH) Reiner Heublein


Brandenburg an der Havel


Telefon: 03381-382009


Telefax: 03381-382004




Thom, Roland


Uckermark


Telefon: 03984-701980


Telefax: 03984-702899




Thoma, Jörg


Oder-Spree


Telefon: 03366-351610


Telefax: 03366-351610




Thunemann, Rüdiger


Barnim


Telefon: 03334-59233


Telefax: 03334-59337




Borchert, Stephan


Havelland


Telefon: 03385-5511215


Telefax: 03385-55131215




Wollank, Danny


Märkisch-Oderland


Telefon: 03346-8507615


Telefax: 03346-8507609

Auftragsbekanntmachung
Die Verfügbarkeit von WLAN-Hotspots im Land Brandenburg wird wesentlich verbessert. An landesweit 1200 Standorten in brandenburgischen Kommunen sollen im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Energie neue Hotspots errichtet werden. Den
Auftrag hat das Ministerium jetzt ausgeschrieben.