Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)

v.l.n.r.: Arno Liendl (Operation Manager Hamburger Rieger GmbH), Werner Ofenböck (Projektleiter PM 2), Christine Herntier (Bürgermeisterin Spremberg), Cord Prinzhorn (CEO Prinhorn Holding), Prof. Dr. Ing. Jörg Steinbach (Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg), Dr. Sabine Hepperle (Abteilungsleiterin im Bundeswirtschaftsministerium), Dr. Klaus-Peter Schulze (MdB), Uwe Amann (Projektleiter PM 2)

Steinbach: „Lausitzer bekommen eine echte Perspektive in ihrer Heimat“

Minister beim Spatenstich für zweite Papiermaschine der Hamburger Rieger GmbH

Spremberg, 26. September 2018. „Brandenburg ist ein wichtiger Papierproduktionsstandort in Deutschland. Daran hat die Papierfabrik in Spremberg wesentlichen Anteil. Mit der zweiten Papiermaschine stärkt die Hamburger Rieger GmbH ihre Position als Industrie-Schwergewicht in der Lausitz. Die neue Maschine ist eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und zugleich ein Beitrag zur Strukturentwicklung in der Lausitz.“ Das erklärte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach beim ersten Spatenstich zum Bau der neuen Papiermaschine der Hamburger Rieger GmbH im Industriepark Schwarze Pumpe.

Mit der zweiten Papiermaschine können jährlich 500.000 Tonnen Papier erzeugt werden. Die brandenburgische Landesregierung unterstützt die 370-Millionen-Euro-Investition mit 34 Millionen Euro aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). „200 Beschäftigte werden neu eingestellt – das ist gut für Spremberg und gut für die Lausitz. Zugleich ist das Engagement von Hamburger Rieger auch ein Signal an andere Unternehmen, dass es sich lohnt, hier zu investieren“, sagte der Minister.

Lobend hob Minister Steinbach hervor, dass Hamburger Rieger besonderen Wert auf das Thema Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lege. „Damit sichert das Unternehmen nicht nur seinen Bedarf an Fachkräften, sondern gibt Menschen aus der Region die Möglichkeit, in der Region zu bleiben. Hier bekommen Menschen eine echte Berufs- und damit Lebensperspektive in ihrer Heimat. Das ist ein Schlüssel für die Zukunft der Lausitz“, sagte der Wirtschaftsminister.

„Hamburger Rieger war schon vor dieser großen Investition ein wichtiges Unternehmen im Land und in der Region“, so Steinbach weiter. „Dass diese Firma ihr Engagement nun noch einmal so kräftig ausbaut, ist ein tolles Bekenntnis zum Industriestandort Brandenburg.“ Die Landesregierung werde Hamburger Rieger auch in Zukunft aktiv begleiten und die Region nach Kräften unterstützen – sei es beim Wissens- und Technologietransfer oder bei Innovations- und Forschungsprojekten, bei der Fachkräftesicherung oder der Weiterentwicklung der Infrastruktur.