Gerber: Das wichtigste Kapital sind die Beschäftigten

Minister bei Feier zum 15-jährigen Bestehen des Netzwerks Metall Barnim


Joachimsthal, 7. März 2017. „Die Metallindustrie ist ein wirtschaftliches Schwergewicht in Brandenburg. Mit 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt sie zu den beschäftigungsstärksten Einzelbranchen des Verarbeitenden Gewerbes und hat erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftsstruktur verschiedener Regionen im Land. Viele bedeutende Unternehmen der Metallverarbeitung und des Maschinen- und Anlagenbaus im Barnim sind im Netzwerk Metall Barnim zusammengeschlossen – und das ist gut und richtig so. Denn nach wie vor gilt: Wo Kräfte gebündelt werden, wird jeder Einzelne stärker. Und wir brauchen leistungsfähige Metallbetriebe in Brandenburg.“ Das erklärte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber heute bei der Veranstaltung zum 15-jährigen Bestehen des Netzwerks Metall Barnim. Dem Netzwerk gehören derzeit gut 30 wichtige Metallbetriebe aus dem Landkreis an. 

„Märkische Stahl- und Metallprodukte kommen weltweit zum Einsatz“, hob der Minister hervor. Zudem sei die Metallindustrie ein wichtiger Zulieferer für andere bedeutende Wirtschaftszweige wie etwa den Fahrzeugbau oder die Luft- und Raumfahrtindustrie. Auch weise die Branche Schnittstellen zur Energietechnik und Elektroindustrie auf.

An die Mitgliedsbetriebe des Netzwerks appellierte Gerber, weiterhin Nachwuchs auszubilden und dabei auch die von der Landesregierung geförderte Möglichkeit der Verbundausbildung zu nutzen. Es sei nicht immer einfach, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. „Aber Ausbildung ist eine Zukunftsinvestition. Wer heute nicht ausbildet, wird morgen mit leeren Händen dastehen“, betonte Gerber. „Das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind nicht die Maschinen oder Computer, sondern die Erfahrung und Expertise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch die modernste Technik kann den besten Mann oder die beste Frau nicht ersetzen“, erklärt der Minister.