Stromtrassen im Abendlicht Bildquelle: Fotolia

Systemintegration - Flexibilisierung des Stromversorgungssystems

Unterschiedliche Witterungsbedingungen verursachen Angebotsschwankungen von erneuerbaren Energien, das macht die Stromerzeugung volatil. Die Stromversorgung muss jedoch sicher und konstant über das gesamte Jahr gewährleistet werden. Das erfordert in vielen dezentralen Anlagen einen Umbau der Energiesysteme. So können diese dem System mit Flexibilitätsoptionen den notwendigen Ausgleich von zu viel und zu wenig Strom liefern.


Durch die Anpassung des Verbrauches, das sogenannte Lastmanagement und den Einsatz von Energiespeichern kann der Überschussstrom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen sinnvoll eingesetzt werden. Neue Wege der Nutzung von Überschussstrom eröffnen sich mit der Sektorenkopplung, womit die Verbrauchssektoren „Wärme" und „Verkehr" mittels Strom aus erneuerbaren Energien elektrifiziert werden sollen.

Um Erzeugung und Verbrauch bedarfs- und verbrauchsorientiert aufeinander abzustimmen, muss das Stromnetz „intelligenter" beziehungsweise "smarter" werden. Dem dient das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende vom 29. August 2016.

Zur Systemintegration der fluktuierenden erneuerbaren Energien und zur Aufrechterhaltung der Netzsicherheit müssen die Netzbetreiber eine Vielzahl von Dienstleistungen erbringen. Dazu gehören die Systemdienstleistungen, die der Aufrechterhaltung der Frequenz- und Spannungshaltung dienen.

Die Ziele für die Zukunft:

  • Gewährleistung eines sicheren und flexiblen Netzbetriebes durch die Netzbetreiber
  • Verbesserung der Systemdienlichkeit von Erneuerbaren-Energien-Anlagen
  • Synchronisation des Ausbaus von erneuerbaren Energien mit dem Netzausbau
  • Flexibilisierung der Nachfrage und der Verbraucher