Illustration: MWE

Lottomittel

Förderung aus der Glücksspielabgabe


Was wird gefördert?

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie möchte bürgerschaftliches und dem Gemeinwohl dienendes Engagement unterstützen. Deswegen fördert es mit „Lottomitteln“ nicht kommerzielle Projekte, die ohne finanzielle Zuwendungen von außen nicht umgesetzt werden könnten.

Wer kann gefördert werden?

Gefördert werden können natürliche oder juristische Personen des privaten Rechts sowie des öffentlichen Rechtes (ausgenommen ist die unmittelbare Landesverwaltung), insbesondere Verbände, Vereine und ähnliche Institutionen, die von ihrer Aufgabenstellung nicht auf die Erzielung eines Gewinns ausgerichtet sind und sich überwiegend aus (Mitglieds-)Beiträgen, Spenden und ähnlichen freiwilligen Zahlungen von privaten Haushalten sowie eigenen Vermögenserträgen finanzieren.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Förderung erfüllt sein?

Mit dem jeweiligen  Projekt darf vor Eingang des Antrages noch nicht und danach nur mit Zulassung der Bewilligungsbehörde „Glücksspielabgabe“ begonnen worden sein. Grundsätzlich werden nur Projekte im Land Brandenburg gefördert oder solche, die von mehreren Bundesländern gemeinsam unterstützt werden. Förderungen im Ausland sind nur in besonders begründeten, im Landesinteresse liegenden Einzelfällen zulässig.

Was ist nicht förderfähig?

Eine institutionelle Förderung aus „Lottomitteln“ ist nicht zulässig. Auch fortlaufende Personalausgaben für festangestellte Beschäftigte sind grundsätzlich nicht zuwendungsfähig. Jährlich wiederkehrende Projekte dürfen nur dann gefördert werden, wenn diese in zeitlicher und in sachlicher Hinsicht insofern voneinander abgrenzbar sind, dass sich der jeweilige Zuwendungszweck auch isoliert erreichen lässt.

Wie wird gefördert?

Die Förderung wird als Zuschuss bewilligt. Der Antragstellende hat grundsätzlich einen Eigenanteil von 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben zu erbringen. Ausnahmen hiervon müssen begründet werden.

Wann und wo ist der Antrag einzureichen?

Bitte schicken Sie bis spätestens zwei Monate vor dem geplanten Projektbeginn Ihren Antrag schriftlich mit dem vorgesehenen Formblatt einschließlich aller darin geforderten Dokumente an: