Foto: Harald Hirsch

Innovationsstrategie

Innovationen sind die Triebfedern für wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung. Betriebe wollen stets zukunftsorientiert agieren. Unternehmerinnen und Unternehmer investieren, um neue Erkenntnisse zu Produkten, Dienstleistungen, Betriebsabläufen und Veränderungen des Marktes zu gewinnen. Nur so können sie im internationalen Wettbewerb bestehen.


Um Unternehmen und wichtige Akteure in ausgewählten Branchen und Technologiefeldern dabei zielgerichtet zu unterstützen, hat das Ministerium für Wirtschaft und Energie eine RegionaIe Innovationsstrategie (innoBBplus) entwickelt.

Den Kern der innoBBplus bilden fünf länderübergreifende Cluster (Verbünde von Unternehmen und Institutionen in wichtigen Wachstumsfeldern) sowie vier Brandenburg-spezifische Cluster, die sich alle durch dichte Wertschöpfungsketten und eine räumliche Nähe von Unternehmen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen auszeichnen. Damit bestehen gute Voraussetzungen für das weitere Wachstum.

Länderübergreifende Cluster:

Energietechnik

Gesundheitswirtschaft

Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Medien- und Kreativwirtschaft

Verkehr, Mobilität und Logistik

Optik und Photonik

Brandenburger Cluster:

Ernährungswirtschaft

Kunststoffe und Chemie

Metall

Tourismus

Gemeinsam von den Vorteilen profitieren

Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet die innoBBplus die Möglichkeit, an der hohen Wachstumsdynamik der Innovationsregion Berlin-Brandenburg teilzuhaben. So können sie sich auf dem globalen Markt sichtbar aufstellen. Gleiches gilt für wissenschaftliche Einrichtungen aus der Region.
innoBBplus bedeutet:

  • den Wissens- und Technologietransfer in Brandenburg zu verstärken,
  • innovative Gründungen umzusetzen, 
  • die Fachkräftesicherung zu stärken,
  • die internationale Vernetzung der Unternehmen und Kooperationen zu fördern,
  • die Finanzierung von Maßnahmen zur Forschung und Entwicklung zu sichern,
  • die stärkere Ausrichtung der Unternehmen auf Forschung und Entwicklung sowie Kooperation zu unterstützen,
  • das Profil des Standortes Brandenburg und der Hauptstadtregion weiter zu schärfen.

Clustermanagements begleiten die Entwicklung in den Clustern. Sie sind institutionell an erfahrene Einrichtungen der Wirtschaftsförderung angeschlossen.

Ergebnis- und Wirkungsmonitoring

Ergebnisse und Wirkung der Cluster-Aktivitäten werden systematisch gemessen und ausgewertet. Jährlich veröffentlichte Berichte beschreiben beispielhafte Projekte. Aussagefähige Indikatoren wie Anzahl von Projekten in den Clustern, Anzahl der Akteure, Beschäftigte und Umsatz der Unternehmen geben Auskunft über die Entwicklung der einzelnen Cluster. Die Beobachtung der Cluster dient der Dokumentation ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und macht einen Vergleich mit anderen Regionen möglich. Als Element des Standortmarketings trägt das Clustermanagement dazu bei, die überregionale Wahrnehmung der Cluster zu verbessern.